Germany's Power People
Von der zweiten Wahl zum Traumberuf.

Kandidatenporträt: Dominik, Elektrotechniker aus Rheinland-Pfalz

Von seinem Beruf ist Dominik wie am ersten Tag grenzenlos elektrisiert, im Kandidatenporträt stellt sich der Elektrotechniker vor.

Licht an. Licht aus. "Der Beruf des Elektrotechnikers ist so viel mehr als das Anbringen des Lichtschalters oder einer Deckenlampe", betont Dominik. Der Vollbluthandwerker kommt aus einer einge eischten Handwerkerfamilie. Seit dem 13. Lebensjahr wuselte er in den Ferien durch die Werkstätten von Vater und Onkel. Dass er den Weg des Elektrotechnikers eingeschlagen hat, war dennoch mehr Zufall. Weil er keinen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker bekam, entscheidet er sich nach einem Praktikum für den hoch spannenden Beruf. "Heute" sagt er, "bin ich so froh, dass ich mich für diese Ausbildung entschieden habe. Ich setze etwas in Bewegung. Ich finde Lösungen. Ich bin happy", sagt der heute 29-Jährige ohne Einschränkung. Das war nicht immer so. 

Mit Ehrgeiz und Unternehmergeist zum eigenen Betrieb

Die Schule war nicht sein Ding. Immer wieder muss er Hürden nehmen. Aufgeben war nie eine Option. Er startet neu durch und hat Erfolg. "Heute bin ich stolz auf das, was ich mache." Ehrgeizig verfolgt der Unternehmer seinen Weg. Und der lautet: Wer rastet, der rostet. Mit 21 erwirbt er in Königsfeld in der Nähe von Koblenz ein Haus. Vom Dach bis in den Keller saniert er das Mehrfamilienhaus. Ende 2019 folgt die Selbstständigkeit. Neben dem Wohngebäude baut er seine Werkstatt auf. 

Jetzt bringt er mit jeder Menge Energie das Unternehmen zum Laufen. Er ist darauf spezialisiert, aus jedem Zuhause ein mitdenkendes, intelligentes Heim zu machen. Von seinem Beruf ist er wie am ersten Tag grenzenlos elektrisiert. Gerade erst hat er wieder ein Haus in ein Smart Home verwandelt. Wenn am Ende seiner Arbeit alles funktioniert, die Programmierungen stimmen und der Kunde zufrieden ist, "was will man mehr?" 

"Platz zwei ist nicht mein Ziel!"

Im kommenden Jahr möchte Dominik den ersten Auszubildenden einstellen. Zudem steht der Umbau eines Crafters auf dem Programm. "Mit allem Pipapo", erzählt er, wird der Wagen inklusive Smart Home zukünftig als Showroom dienen. Sollte es die Zeit zulassen, wird er vielleicht noch einmal nach Kanada reisen. Im Programm "Work & Travel" hatte er dort schon einmal neun Monate lang eine "mega Zeit" verbracht. 

Die Welt der Elektrotechnik verändert sich fast täglich. Jeden Tag lernt Dominik neue Techniken hinzu. "Der Beruf ist so vielfältig. Ich möchte zeigen, wie digital und fortschrittlich Handwerk ist. Dafür setzt er auch schon mal alle Hebel in Bewegung. Nach seiner Bewerbung bei "Germany’s Power People" erzählt er mit einem umwerfend fröhlichen Lachen, habe er alle bekloppt gemacht. Er bittet Freunde und Familie: "Votet für mich." Selbst bei der Kreisverwaltung und den Verbänden ndet er Förderer. Es hat sich gelohnt. Bis zur Wahl "Mister Handwerk 2021" kann er es kaum abwarten. Seine klar formulierte Ansage: "Platz zwei ist nicht mein Ziel!" 

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