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Bewerbung GPP2021 (bis 30. Juli 2020)

Fülle das Bewerbungsformular aus und bewirb dich jetzt für GPP 2021! Wenn du deine Bilder hochlädst, machst du den ersten Schritt ins Rampenlicht.

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Kalender-Voting GPP2021 (30. April bis 4. August 2020)

Eine große Online-Community stimmt darüber ab, wer eine Runde weiterkommen soll. Erzähle deiner Familie und Kollegen von deiner Bewerbung und bitte sie ebenfalls darum, für dich zu voten.

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30. Juli Bewerbungsschluss

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Fotoshooting (August/September)

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Final-Voting GPP2021 (ab Dezember 2020)

Sechs Frauen und sechs Männer stellen sich zur Wahl für Miss und Mister Handwerk 2021. Motiviere Freunde und Familie, im großen Final-Voting 2021 für dich zu stimmen!

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Final-Voting GPP2021 (bis März 2021)

Das große GPP-Final-Voting 2021 ist beendet

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Finale GPP2021 (März 2021)

Wer wird "Miss und Mister Handwerk 2021"? Auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München gibt die Jury im März 2021 Miss und Mister Handwerk bekannt.

April
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Juni
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August
September
Oktober
November
Dezember
Januar
Februar
März
Ereignis: Bewege den Mauszeiger über ein Ereignis in der Timeline, um mehr Informationen zu erhalten.
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Nina Schönefeld: "Ich möchte meinem Beruf ein Gesicht verleihen"

Es werde Licht! Schilder- und Reklameherstellerin Nina möchte ihren kreativen Beruf ins rechte Licht rücken. Denn ohne dieses Handwerk sähe es ziemlich düster aus.

 

Tooor! Tooor! Wer kennt das nicht? Diesen einzigartigen Moment, wenn das Runde ins Eckige geht. Gänsehaut erobert den ganzen Körper. Der Stadionsprecher ballert das Ergebnis gleich ein weiteres Mal an die jubelnden Fans raus. Fast gleichzeitig erleuchten Werbetafeln das Stadion und tauchen Zuschauer und Spieler in ein Meer aus Licht.

Was die meisten nicht wissen: Es sind Handwerker und Handwerkerinnen wie Nina, die das Licht in das Leben der Menschen bringen. Durch das Deutsche Handwerksblatt wird die Schilder- und Lichtreklameherstellerin auf den Wettbewerb "Germany’s Power People" aufmerksam. Eine gute Gelegenheit, findet sie, ihrem Beruf endlich ein Gesicht zu verleihen.

Vom großen Medieninteresse überrascht

Bei der Erinnerung an das Fotoshooting in Düsseldorf zeigt sie sich immer noch begeistert: "Der Wettbewerb ist der Hammer. So etwas habe ich noch nicht erlebt", erzählt die Dortmunderin amüsiert, dass jeder Teilnehmer gleichermaßen nervös war, aber der Spaß an der Aktion bei Weitem überwog. Absolut überrascht ist die 24-Jährige vom großen Medieninteresse. Die Bild-Zeitung klopfte bei ihr an, die Ruhrnachrichten und einige Lokalzeitungen aus dem Ruhrgebiet. Kurz vor der Wahl "Miss und Mister Handwerk" am 11. März wird sie sogar bei einem Radiosender noch ein Interview geben.

Von Anfang an ist Nina klar, dass sie in ihrem Beruf kreativ sein möchte. Nach dem Abitur ist sie zunächst in Richtung Kunststudium unterwegs. Doch die Studiengänge stellen sich als zu kostspielig heraus. "Ich habe mich umgeschaut, was es sonst noch gibt", wird sie dank des Prinzips Zufall schließlich auf die Ausbildung zur Licht- und Reklameherstellerin aufmerksam. "Es ist so ein vielseitiger und abwechslungsreicher Beruf", sagt die 24-Jährige und fügt hinzu, dass sie jetzt ihre ganze Kreativität ausleben könne. Vor allem Spezialaufträge sind ihre Leidenschaft. "Ich liebe es herauszufinden, mit welcher Technik ich bestimmte Effekte erzielen kann."

Meisterprüfung auf der To-do-Liste

Doch erst einmal möchte Nina Berufserfahrung sammeln. Eine hervorragende Gelegenheit sind die größeren Werkstücke für den Signal Iduna Park oder im Trainingslager der Schwarz-Gelben. Denn was bei einigen jetzt sicherlich einen tiefen Sehnsuchtsseufzer auslöst, ist für die Lichtdesignerin Alltag und total normal: Im Mekka der BVB-Fans sorgt sie mit ihrem ausgeprägten Sinn für Formen und Farbe für erleuchtende Momente. Ob Spieler wie Marco Reuss oder Julian Brandt ihre ambitionierte Arbeit verfolgen, weiß der BVB-Fan Nina nicht. "Ehrlich, wenn ich in meiner Arbeit vertieft bin, würde ich es wahrscheinlich noch nicht einmal merken, wenn diese Spieler an mir vorbeigingen", sagt Nina bescheiden. Unter anderem fertigt sie hier die Leuchtwerbeanlagen an den Fan Shops des BVB.

Mit ein wenig Lampenfieber schaut die 24-Jährige nach München. "Maler, Friseur, Maurer sind zum Glück bekannte Handwerksberufe", hofft die Schilder- und Lichtreklameherstellerin, dass durch ihre Teilnahme bei vielen Menschen ein Licht aufgeht: Ohne Schilder- und Reklamehersteller wäre es in Städten und Stadien nämlich ziemlich düster

Foto: Axel Weiss/Werbefotografie Weiss/Text: Brigitte Klefisch

Schilder- und Lichtreklamehersteller/-in

Als Schilder- und Lichtreklamehersteller entwickelst, gestaltest und realisierst du nach Kunden- und eigenen Entwürfen mitunter farbenfrohe Kommunikations- und Werbeanlagen für den Innen- und Außenbereich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Firmenlogo, Leuchtreklamen oder Banner handelt.

Im Kundenauftrag skizzierst du deine Entwürfe, die du entweder von Hand oder mittels moderner computergesteuerter Anwendungen erstellst. Ist der Kunde zufrieden, fertigst du die gewünschten Werbeträger aus so unterschiedlichen Materialien wie Metall, Glas und Holz, aber auch aus Kunst- und Verbundstoffen, Papier, Folien und Geweben.

Nachdem du dein Werkstück mit der nötigen Elektrik und Elektronik ausgestattet hast, installierst du es beim Kunden. Werbeträger können Schaufenster und Plakatwände, aber auch Verkehrsmittel wie Busse oder Verkaufsfahrzeuge sein. Und sollte einmal etwas kaputtgehen, wartest und reparierst du natürlich auch deine Werbeanlagen.

Du möchtest mehr über Handwerksberufe erfahren? Hier geht es zum BerufsCheck.

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Erzähl uns Deine Geschichte!

Wir feiern 10 Jahre Germany's Power People! Im September 2009 machte es zum ersten Mal Klick. Engagierte junge Handwerkerinnen und Handwerker legten den Grundstein für eine überzeugende Nachwuchswerbung.

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